28.05.2009

Newsletter Nummer 007

Liebe FreundInnen und GenossInnen,

seit dem 1. Mai ist nun bald ein Monat vergangen, Zeit zurückzublicken und die verschiedenen Aktionen zu reflektieren. Wir haben zum 1. Mai in Berlin eine kleine Nachbereitung in Form eines Interviews gemacht, welches ihr in diesem Newsletter findet. Seit dem 1. Mai sitzen auch noch einige Leute im Knast, deshalb wird es demnächst Kundgebungen vor den Knästen geben. Achtet auf Ankündigungen. Außerdem enthält der Newsletter noch eine Ankündigung für eine Veranstaltung zu einem Arbeitskampf in der Schweiz.

  1. Interview mit der Revolutionären Perspektive Berlin zum 1. Mai 2009
  2. Veranstaltung zu Arbeitskampf in der Schweiz

1. Interview mit der Revolutionären Perspektive Berlin zum 1. Mai 2009

Der 1. Mai in Berlin hat dieses Jahr in Medien und Politik für einigen Wirbel gesorgt. Abgesehen von den militanten Aktionen am Abend, über die wir auch noch sprechen werden, gab es dieses Jahr wieder eine ganze Reihe von Demonstrationen in Berlin. Woran habt ihr euch beteiligt?

Wir als Revolutionäre Perspektive Berlin haben den klassenkämpferischen Block auf der Gewerkschaftsdemonstration des DGB um 10 Uhr mitorganisiert und uns später organisatorisch an der revolutionären 1.-Mai-Demonstration um 18 Uhr eingebracht. Leider haben uns die Kapazitäten gefehlt, sonst hätten wir uns noch am antifaschistischen Widerstand gegen das NPD-Fest in Köpenick beteiligt.

2. Veranstaltung zu Arbeitskampf in der Schweiz

Einen Monat lang haben 400 Arbeiter der Schweizer Bundesbahn ihr Werk in Bellinzona besetzt. Sie haben die Unternehmensführung zur Rücknahme der Abbaupläne ihrer Arbeitsplätze gezwungen und die Officine in einen Ort verwandelt, der als Symbol für die Möglichkeit steht, »Nein« zu sagen und die Zukunft kollektiv in die Hände zu nehmen. Das »Nein« hat nun einen Namen »Giú le mani«. Entscheidend für den Erfolg der Eisenbahner war, dass es ihnen gelungen ist, von den tatsächlichen Problemen, von den Gefühlen und Interessen der Lohnabhängigen auszugehen und damit den größten den Teil der örtlichen Bevölkerung und letztlich einen großen Teil der schweizerischen Öffentlichkeit auf ihre Seite zu bringen. Die Veranstaltung wird organisiert vom Forum Betrieb, Gewerkschaften und soziale Bewegung und dem AK Internationalismus der IG Metall.

11. Juni | 18:30 Uhr | IG Metall Haus | Saal (5. Stock) | Alte Jakobstraße 149 | 10969 Berlin

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