19.10.2026 | Klassenkampf

Lesekreis: Lehren aus dem BVG-Streik 1932

Massenentlassungen, längere Arbeitszeiten und ein höheres Rentenalter treffen uns als Lohnabhängige direkt. Sie zeigen: Die Interessen von Beschäftigten und Unternehmern stehen sich frontal gegenüber. Gewerkschaften sind ein wichtiges Mittel, um sich gemeinsam gegen Verschlechterungen zu wehren. Doch welche Rolle spielen sie für eine sozialistische Bewegung? Und wie können wir den täglichen Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen mit dem Ziel einer sozialistischen Gesellschaft verbinden? 
 
In unserem Lesekreis beschäftigen wir uns deshalb mit der Geschichte der Gewerkschaften und der Arbeit von Kommunist*innen in ihnen. Diesmal schauen wir uns den Streik der Berliner Verkehrsarbeiter*innen im November des Jahres 1932 an. Wirtschaftskrise, Austeritätspolitik, Notverordnungen und Lohnabbau prägten die letzten Jahre der Weimarer Republik – aber auch zahlreiche Arbeitskämpfe. Am 3. November 1932 stand der gesamte Berliner Nahverkehr still. Begleitet von Barrikaden, massiver Repression und Polizeigewalt, erlangte der Streik auch deshalb besondere Bekanntheit, weil der er als Paradebeispiel der Totalitarismustheorie gilt - es habe bei dem Streik eine Einheitsfront von KPD und Nazis gegeben.
 
Wir diskutieren dazu gemeinsam einen Text aus dem Jahr 2008 von der Arbeiterpolitik zum BVG-Streik 1932 und werden einzelne kurze Abschnitte aus der Broschüre »Der Streik der Berliner Verkehrsarbeiter« der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) aus dem Jahr 1932 beim Treffen lesen.
 
Wir stellen uns dabei unter anderem folgende Fragen:
    
- Was waren die Hintergründe des Streiks? 
- Was war die Strategie der KPD bei dem Streik?  
- Gab es tatsächlich eine Querfront?
- Was sind die Gründe für das Scheitern des Streiks? 
- Und was können wir daraus für unsere Kämpfe heute lernen? 
 
17. November 2026 | 19 Uhr | Mietergemeinschaft | Sonnenallee 101
 
Kommt vorbei und diskutiert mit!

 

Tags: Bildung, Geschichte, Gewerkschaft, Klassenkampf, Wirtschaftskrise

24.08.2011 | Sonstiges

Yes to »junge Welt«

Am 13. August hat die Tageszeitung junge Welt ein Titelblatt zum Mauerbau veröffentlicht, das für einigen Wirbel gesorgt hat. Bestimmte Kreise innerhalb und außerhalb der Linkspartei fordern nun offensiv den Boykott der linken Zeitung. Unabhängig davon, ob man fragliches Titelblatt als gelungen betrachtet oder nicht muss es uns darum gehen die Versuche der Isolierung der jungen Welt entschieden zurückzuweisen. Die junge Welt ist ein wichtiges linkes Medium, dem unsere Solidarität gebührt. Sie berichtet kontimuierlich über verschiedenste Themen der linken Bewegung: Antifaschismus, Antimilitarismus, Repression, marxistische Theorie und vieles mehr. Verschiedene Einschätzungen zur DDR, zum Mauerbau und anderen Themen müssen auch kontrovers diskutiert werden können.

Für mehr Debatten statt plumper Hetze!

Tags: Bildung, junge Welt, linke Medien

24.03.2010 | Krieg

Militär raus aus der Schule!

Am 26. März sollen SchülerInnen der Kursoberstufe des Schadow-Gymnasiums im Rahmen eines »Beratungstages« über Berufsperspektiven informiert werden. Im Bereich »Militärlaufbahn« will die Bundeswehr bei der Veranstaltung auftreten. Wir wollen widersprechen, denn die alleinige Aufgabe von Militärapparaten ist Vorbereitung, Bereitschaft und Durchführung von Krieg. Die Aufgabe von Jugendoffizieren ist die Herstellung von Akzeptanz und Befürwortung von Bundeswehr und Wehrpflicht. Die propagierte »Militärlaufbahn« ist eine Ausbildung zum Morden (und immer öfter auch Sterben)!

26.03.2010 | 10 Uhr | Schadow-Gymnasium | Beuckestrasse 27-29 | Berlin-Zehlendorf

Tags: Antimilitarismus, Bildung, Bundeswehr, Krieg

15.11.2009 | Klassenkampf

Bildungsstreik: Besetzungen, Streiks und Blockaden

Am 17. November 2009 finden bundesweit Aktionen, Demos und Streiks von SchülerInnen und Studierenden für eine freie, nicht-kommerzielle und gebührenfreie Bildung statt. In Berlin wird es ab 11 Uhr eine Demonstration vom Roten Rathaus zum Oranienplatz geben. Zum Teil seit mehreren Wochen sind Hörsäle an Hochschulen in Österreich, der Schweiz und BRD besetzt. Die Besetzungen richten sich gegen Studiengebühren, zunehmende Verschulung, die Bolognareform und die zunehmende Zurichtung der Bildungsinhalte nach Bedürfnissen des Kapitals. In allen drei Ländern wird es am 17. November Aktivitäten gegen die herrschende Bildungspolitik geben. Für freie Bildung jenseits der Interessen des Kapitals! Für den Kommunismus!

Bildungsstreik | Dienstag | 17.11.2009 | 11 Uhr | Rotes Rathaus | Infos

Tags: Bildung, Klassenkampf

29.05.2009 | Klassenkampf

Heraus zum Bildungsstreik 2009!

Vom 15. bis zum 19. Juni sind bundesweit Protestaktionen gegen die aktuelle Bildungspolitik geplant, für den 17. Juni Großdemonstrationen. Anlass sind die verheerenden Zustände im immer weiter nach Kapitalinteressen ausgerichteten Bildungswesen. Zahlreiche Initiativen, Gruppen und Bündnisse beteiligen sich an der Mobilisierung. In Berlin wird es eine Demo und viele weitere Aktionen geben.

Schulstreik-Demo | 17. Juni | 11:00 | Rotes Rathaus

Tags: Bildung, Klassenkampf

Bewegte Bilder

Kanäle

Aktuelle Newsletter

02.05.2019: Newsletter Nummer 080

08.04.2019: Newsletter Nummer 079

01.03.2019: Newsletter Nummer 078