19.10.2018 | Internationalismus

Solitresen und Kneipenquiz zu Kurdistan

Frauen* spielen in Rojava auf allen Ebenen eine zentrale Rolle. In allen Bereichen werden eigene Strukturen von Frauen* geschaffen, um gegen die patriarchale Herrschaft zu kämpfen und die Vereinzelung zu überwinden. Die Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) und die jesidischen Frauen*einheiten (YJŞ) nehmen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Daesh ein. Die Rote Hilfe International hat anlässlich des 8. März 2018 die Celox-Kampagne initiiert. Es wird Geld gesammelt, um die Frauen*einheiten in Rojava und Shengal durch die Finanzierung von lebenswichtiger, medizinischer Ausrüstung, in Form von blutstillenden Celox-Verbänden zu unterstützen. Für die Kämpfer*innen sind die blutstillenden Verbände lebenswichtig, da sechzig Prozent von denjenigen, die von Schüssen verletzt werden, wegen Blutverlustes sterben, während sie auf medizinische Versorgung warten. Wir rufen dazu auf, an der Kampagne teilzunehmen und Geld für den Kauf der Verbände zu sammeln. Aus diesem Anlass organisieren wir einen Solitresen mit leckeren Cocktails und einem Kneipenquiz zu Kurdistan.

Solitresen und Kneipenquiz:
01.11.2018 | ab 19 Uhr | Pirata Patata | Kohlfurterstraße 33 | Berlin

Tags: Internationalismus, Rojava, Türkei und Kurdistan

19.10.2018 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Radikale Linke in der Türkei

Seit Jahren geht Erdoğan in der Türkei mit massiver Repression gegen linke und fortschrittliche Kräfte und gegen die kurdische Freiheitsbewegung vor. Schwersten staatlichen Angriffen war die linke Bewegung in der Türkei in der Geschichte immer wieder ausgesetzt. Trotz des staatlichen Terrors gab und gibt es in der Türkei eine vielfältige und starke revolutionäre Linke. Es gab und gibt eine große Anzahl revolutionärer Organisationen, Streiks, Fabrikbesetzungen und Rebellionen. Nick Brauns und Murat Cakir haben vor kurzem das Buch »Partisanen einer neuen Welt« herausgebracht. Darin schildern verschiedene Autor*innen die Entwicklung der Linken und ihrer Organisationen vom Osmanischen Reich bis in die Gegenwart und beleuchten dabei unterschiedliche Aspekte wie Arbeiter*innenkämpfe, feministische Bewegungen und den Paradigmenwechsel in der PKK. Wir haben den Historiker und Autor Nick Brauns eingeladen, um über das Buch zu sprechen. Dabei wird er insbesondere auf die Kämpfe und Entwicklungen der Linken ab 1968 eingehen.

Dienstag | 13. November 2018 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Bewaffneter Kampf, Geschichte, Internationalismus, Perspektive-Tresen, Türkei und Kurdistan

19.09.2018 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Kurdische Frauen*­bewegung

Am 23. Oktober 1998 wurde die linke Aktivistin Andrea Wolf von türkischen Soldaten ermordet. Ende 1996 hatte sie sich der kurdischen Befreiungsbewegung angeschlossen. Sie war Mitglied in einer Fraueneinheit des Freien Frauenverbands Kurdistans (YAJK) und hat internationale Solidarität praktisch gelebt. Anlässlich ihres 20. Todestages wollen wir uns mit der Rolle von Frauen* innerhalb derkurdischen Befreiungsbewegung beschäftigen. Bereits beim 5. PKK-Kongress, 1995, wurde der Aufbau einer kurdischen Frauen*armee beschlossen, aus der später die YJA STAR wurde. In Rojava haben sich Frauen* eigene Strukturen geschaffen, um gegen die patriarchale Herrschaft zu kämpfen und die Vereinzelung zu überwinden. Es sind Frauen*räte, Frauen*akademien und Frauen*kooperativen entstanden. Die Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) nehmen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Daesh ein. Bei der Befreiung Rakkas waren sowohl die Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) als auch die ezidischen Frauen*einheiten (YJŞ) beteiligt. Wir haben den Frauenrat Dest Dan eingeladen, um – nach Informationen zur aktuellen Lage – über die autonomen kurdischen Frauen*strukturen und ihren Kampf zu sprechen.

Dienstag | 9. Oktober 2018 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Internationalismus, Krieg, Perspektive-Tresen, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

22.08.2018 | Internationalismus

Erdogan not welcome! Großdemo am 29. September 2018 in Berlin

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wird Ende September zum Staatsbesuch nach Berlin kommen. Ein breites Bündnis ruft zur Großdemonstration gegen Erdogan auf. Tausende HDP-Mitglieder, hunderte Journalist*innen und zehntausende andere politische Aktivist*innen sitzen in der Türkei im Gefängnis. Die BRD unterstützt die Türkei politisch und militärisch. Als die türkischen Streitkräfte in Afrin einmarschierten, hatten sie Panzer aus deutscher Produktion dabei. Erdogan ist die größte Bedrohung für die emanzipatorische Entwicklung in Rojava.

Demonstration | 29. September 2018 | 12 Uhr | Neptunbrunnen

Tags: Internationalismus, Repression, Türkei und Kurdistan

19.04.2018 | Internationalismus

Audiomitschnitt des Vortrags von Nick Brauns zum Thema »Rojava verteidigen«

Bei unserem Perspektive-Tresen am 10. April 2018 ging der Historiker und Journalist Nick Brauns auf die aktuelle Situation in Rojava und insbesondere auf Afrin ein. Vor dem Angriff der reaktionären Türkei war Afrin ein friedlicher Ort an dem eine emanzipatorische Alternative aufgebaut wurde. Er beleuchtete die Rolle der verschiedenen Regional- und Großmächte und ging auf die innen- und außenpolitischen Gründe der Türkei für den Angriffskrieg ein.

Tags: Internationalismus, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

11.04.2018 | Texte & Aufrufe

Heraus zum 1. Mai 2018! Für revolutionäre Solidarität mit Rojava

Von: Revolutionäre Perspektive Berlin

Der 1. Mai – der internationale Kampftag der Arbeiter*innenklasse – wird 2018 ein Zeichen unserer tiefen Solidarität mit dem revolutionären Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung sein. Gehen wir zu Tausenden auf die Straße, schließen wir uns unter den Symbolen der kurdischen Bewegung zusammen und zeigen wir den hiesigen Kollaborateur*innen: Der Kampf um eine befreite Gesellschaft ist auch unsere Perspektive.

Tags: 1. Mai, Internationalismus, Krieg, Revolution, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

22.03.2018 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Rojava verteidigen

Rojava besteht aus den Kantonen Afrîn, Kobanê und Cizîrê und liegt im Norden des Staates Syrien. Dort wird seit Jahren eine demokratische Selbstverwaltung aufgebaut und die Frauen*befreiung vorangetrieben. Dieses fortschrittliche Projekt wird von allen Seiten angegriffen und bedroht. Das türkische Regime unter Erdogan will die autonome Selbstverwaltung von Rojava zerstören. Die BRD unterstützt die Türkei dabei mit Waffenlieferungen, politischer Rückendeckung und verstärkter Repression gegen die kurdische Bewegung in der BRD. Deutsche Leopard-2-Panzer und Gewehre von Heckler & Koch wurden beim türkischen Angriffskrieg gegen Afrin eingesetzt. Durch die Öffnung des Luftraumes hat Russland der Türkei den Einmarsch in Nordsyrien und die Durchführung der Luftangriffe ermöglicht. Die USA und Russland tolerieren die Kriegspolitik der Türkei. Auf Seiten der türkischen Nato-Armee kämpfen tausende radikale Jihadisten aus dem Umfeld von Al-Qaida sowie faschistische Graue Wölfe unter der Fahne der Freien Syrischen Armee (FSA). Wir haben den Journalisten und Historiker Nick Brauns eingeladen, um über die aktuelle Situation in Rojava, den Krieg der Türkei gegen die kurdische Freiheitsbewegung und die Rolle der imperialistischen Staaten zu sprechen.

Dienstag | 10. April 2018 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Internationalismus, Krieg, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

28.02.2018 | Internationalismus

Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!

Seit dem 20. Januar 2018 greift das türkische Militär gemeinsam mit dschihadistischen Gruppierungen das Gebiet Afrin in Rojava/Nordsyrien an. Bei den vom türkischen Militär geführten Angriffen vom Boden und aus der Luft sind bisher 148 Zivilist*innen getötet worden. Bei einem großen Teil dieser zivilen Opfer handelt es sich um syrische Binnenflüchtlinge. Gezielt werden zivile Wohngebiete mit Artillerie und aus der Luft bombardiert, ganze Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und systematisch Infrastruktur, wie Wasseraufbereitungsanlagen, zerstört. Afrin ist einer der Kantone der Demokratischen Föderation Nordsyrien. Das gesellschaftliche Leben wird basisdemokratisch innerhalb von Kommunen und Räten organisiert. Die Grundlage für diese Form der Politik ist der demokratische Konföderalismus, orientiert an den Selbstverwaltung, kooperativer Ökonomie, Frauenbefreiung und Ökologie.

Biji Berxwedana Efrin!

3. März 2018 | 12 Uhr | Berlin | Alexanderplatz | Neptunbrunnen

Tags: Internationalismus, Krieg, Rojava, Türkei und Kurdistan

26.01.2018 | Internationalismus

Keine Deals mit Erdogan! Rüstungsexporte stoppen – Afrin verteidigen!

Seit dem 20. Januar 2018 greift die türkische Armee gemeinsam mit islamistischen Gruppen den selbstverwalteten nordsyrischen Kanton Afrin an. Tägliche Luftangriffe, ständiger Artilleriebeschuss und ununterbrochene Gefechte entlang der Grenzen Afrins sind die Folge. Die Türkei setzt dabei auch deutsche Panzer vom Typ Leopard 2 ein. Die Bevölkerung Afrins stellt sich gemeinsam mit der YPG und YPJ und verbündeten arabischen Gruppen den türkischen Angriffen erfolgreich entgegen. Bundesweit finden Demonstrationen und Kundgebungen in Solidarität mit Afrin statt.

Internationalistische Demonstration | 04.02.2018 | 15 Uhr | Berlin | Oranienplatz

Tags: Krieg, Rojava, Rüstung, Türkei und Kurdistan

28.05.2017 | Internationalismus

Audiomitschnitt zum Vortrag zur Linken in der Türkei

Am 6. Dezember 2016 hat der Historiker Nick Brauns bei unserem Perspektive-Tresen unter dem Motto »Tek Yol Devrim« einen Vortrag zur Linken in der Türkei gehalten. Dabei ist er auf die Anfänge der linken Bewegung im Osmanischen Reich und die Wurzeln der Türkischen Kommunistischen Partei (TKP), die 1920 gegründet wurde, eingegangen. Dabei verschmolzen linksradikale und nationalistische Strömungen miteinander. In den 1960er Jahren entstanden sozialistische Parteien wie die Arbeiterpartei der Türkei, die auch im türkischen Parlament vertreten war. Radikalere Bewegungen wie die Revolutionäre Jugend, Dev-Genç, bezogen sich auf den Maoismus und Che Guevara. Es gab antiimperialistische Kampagnen gegen die US-Flotte, Universitätsbesetzungen und eine Welle wilder Streiks fanden statt. Verschiedene Gruppen begannen mit dem bewaffneten Kampf. Im Vortrag wird auch das Verhältnis der Linken in der Türkei zur kurdischen Befreiungsbewegung dargestellt.

Tags: Audio-Mitschnitt, Geschichte, Perspektive-Tresen, Türkei und Kurdistan

25.01.2017 | Repression

Perspektive-Tresen: 129b – Erdogans langer Arm

Seit dem 17. Juni 2016 läuft ein Verfahren am Oberlandesgericht in München gegen zehn angeklagte Genoss*innen, denen vorgeworfen wird, Teil der – in der Türkei illegalen – TKP/ML (Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist) zu sein. Sie ist jedoch bis jetzt in Deutschland weder verboten, noch wird sie auf der so genannten EU-»Terror«-Liste geführt. Wir sehen uns hier konfrontiert mit dem unbändigen Drang des türkischen Folterstaates, linke Genoss*innen auch über seine Grenzen hinweg zu verfolgen sowie der bundesdeutschen Unterstützung dieser Kriminalisierung und Diffamierung. Aufgrund des deutschen Paragraphen 129b wird nun – neben den »Terror«-Verfahren gegen vermeintliche Mitglieder der DHKP-C und der PKK – eine dritte linke Struktur aus Türkei/Kurdistan kriminalisiert. Es ist der größte Staatsschutzprozess in der BRD seit Mitte der 1990er Jahre. Wir haben einen Vertreter des Vereins ATIF und Kenner des Prozesses eingeladen, um mit ihm über das aktuelle Verfahren in München zu sprechen. Außerdem wollen wir mehr über die 1972 gegründete TKP/ML, die rasanten politischen Prozesse in der Türkei und die Entwicklung der grenzüberschreitenden Repression erfahren.

Dienstag | 14. Februar 2017 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Paragraph 129, Perspektive-Tresen, Repression, Türkei und Kurdistan

21.12.2016 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Jin, Jiyan, Azadi

Der Kampf gegen das Patriarchat spielt in der kurdischen Bewegung eine zentrale Rolle. Nach dem Aufbau eigenständiger Fraueneinheiten in der Guerilla 1993, folgte 1995 die Gründung des Verbandes freier Frauen Kurdistans (YAJK), 1999 der Partei der Freien Frau (PJA) und 2005 der Hohe Frauenrat. In allen gesellschaftlichen Bereichen, in allen Teilen Kurdistans sowie im Exil organisieren die Frauen seither eigenständig die politische Arbeit. Die Revolution in Rojava wird als Frauenrevolution angesehen, es gibt dort Frauenverteidigungseinheiten und Frauenakademien. Die kurdische Frauenbewegung hat die »Jineologie« entwickelt, die Wissenschaft der Frauen. Der türkische Staat kann diese Errungenschaften der Frauenbewegung nicht ignorieren und beabsichtigt sie mit seinen Angriffen zurückzudrängen. Mit dem Krieg gegen die Bevölkerung und gegen die Selbstorganisationsstrukturen reagiert er insbesondere auf die Stärke der Frauenkämpfe. Die Frauennachrichtenagentur JinHa wurde geschlossen, Co-Bürgermeister*innen sowie hunderte Aktivistinnen wurden verhaftet, zum Beispiel die Sprecherin des Hohen Frauenrates. Wir haben Genossinnen vom FrauenRat Dest Dan eingeladen, um über die Entwicklung und Perspektiven der kurdischen Frauenbewegung zu sprechen.

Dienstag | 10. Januar 2017 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Bewaffneter Kampf, Internationalismus, Perspektive-Tresen, Rojava, Sexismus, Türkei und Kurdistan

20.11.2016 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Tek Yol Devrim

Die Linke in der Türkei wurde oft mit Staatsterror und massiver Unterdrückung konfrontiert. Dennoch entwickelten sich immer neue Widerstandsbewegungen. Die Ursprünge der Linken reichen in die 1920er Jahre zurück. Nach der Staatsgründung 1923 wurde die Türkische Kommunistische Partei von der kemalistischen Regierung unterdrückt und musste in die Illegalität gehen. 1965 wurde die revolutionäre Jugendorganisation »Dev-Genc« gegründet, in der sich Tausende Aktivist*innen organisierten und Universitätsbesetzungen sowie Aktionen gegen die US-Flotte und gegen die faschistischen Grauen Wölfe durchführten. Nach dem Putsch der Militärs 1971 und der Verhängung des Ausnahmezustands wurden linke Organisationen wie Dev-Genc verboten. Aus der Dev-Genc gingen maoistische Gruppen, die PKK und die Dev-Yol als stärkste Strömungen der radikalen Linken in den 70er Jahren hervor, die auch bewaffnet kämpften. Aktuell haben revolutionäre Organisationen aus der Türkei und Kurdistan ein Bündnis gegründet, um gemeinsam gegen Faschismus und für die Verteidigung der Revolution in Rojava zu kämpfen. Der Journalist und Historiker Nick Brauns wird einen Vortrag zur Geschichte und Entwicklung der Linken in der Türkei von ihren Anfängen bis heute halten.

Dienstag | 6. Dezember 2016 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Geschichte, Internationalismus, Perspektive-Tresen, Türkei und Kurdistan

02.11.2016 | Repression

Solidarität mit Aaron, Ali, Balu und Cem

Vor dem Berliner Kammergericht läuft seit dem 11. Oktober 2016 ein Prozess gegen Ali Hidir Dogan und gegen Balu. Ali wird vorgeworfen, Mitglied in einer »ausländischen terroristischen Vereinigung« zu sein. Das PKK-Verbot in Deutschland ist die Grundlage dieser Kriminalisierungsstrategie. Konkrete Straftaten werden ihm allerdings nicht vorgeworfen. Der Prozess reiht sich ein in eine Vielzahl von Strafverfahren gegen kurdische Aktivist*innen. Auch Cem Aydin soll im November in Moabit der Prozess gemacht werden. Balu wurde zusammen mit Aaron, im Juli 2016 am Rande der Proteste und des Widerstandes gegen Aufwertung, Verdrängung und Polizeigewalt in der Rigaer Straße festgenommen. Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Der Prozess gegen Aaron wird am Dienstag, dem 8. November beginnen.

Zeigt euch solidarisch und unterstützt die Gefangenen durch Spenden und Briefe!

Tags: Knast, Paragraph 129, Polizeigewalt, Repression, Rote Hilfe, Türkei und Kurdistan

20.01.2016 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Rojava verteidigen

In Rojava vollzieht sich seit einigen Jahren eine historische Entwicklung, die eine weltweite Welle der Solidarität auslöst. Mitten im verlustreichen Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat und bedroht von reaktionären Staaten, vor allem der Türkei, entsteht eine gesellschaftliche Alternative. Sie wird geschützt von den Volksverteidigungskräften, in denen eigenständige Fraueneinheiten und das internationale Freiheitsbataillon kämpfen. Unter gleichberechtigtem Einschluss aller dort lebenden Ethnien, Religionsgemeinschaften und vor allem der Frauen, entsteht eine gesellschaftliche Kultur jenseits der neoliberalen Dogmen. In allen gesellschaftlichen Bereichen organisieren sich Räte, werden basisdemokratische Strukturen errichtet und solidarische Beziehungen gefördert. Religiösem Fanatismus, Rassismus, Ausgrenzung und Frauenfeindlichkeit soll der Boden entzogen werden. Wir wollen darüber sprechen wie wir den Prozess über humanitäre Hilfe hinaus unterstützen können und wie dieser Prozess die Stagnation unserer eigenen Kämpfe aufbrechen kann. Unsere Referentin vom »Revolutionären Aufbau Schweiz« war in Rojava unterwegs und hat Interviews mit Kommandant*innen sowie Internationalist*innen militärpolitischer Einheiten geführt.

Dienstag | 9. Februar 2016 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Bewaffneter Kampf, Internationalismus, Perspektive-Tresen, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

07.12.2015 | Texte & Aufrufe

Bericht von Videokundgebung: Support Rojava

Von: Revolotionäre Perspektive Berlin

Am 5. Dezember 2015 fand in Berlin-Kreuzberg auf dem Heinrichplatz eine Video-Kundgebung im Rahmen des bundesweiten Aktionstages der Kampagne Support Rojava statt, an der sich etwa 60 Menschen beteiligten. In mehreren Städten bundesweit gab es Aktionen, zum Beispiel in Stuttgart, Köln, Nürnberg, und Oberhausen. Bei der Video-Kundgebung wurden mit kurzen Videoclips und Beiträgen die unterschiedlichen Facetten der Solidaritätsarbeit und die Entwicklung in Rojava dargestellt.

Tags: Bewaffneter Kampf, Internationalismus, Syrien, Türkei und Kurdistan

07.12.2015 | Internationalismus

Bericht von Videokundgebung: Support Rojava

Am 5. Dezember 2015 fand in Berlin-Kreuzberg auf dem Heinrichplatz eine Video-Kundgebung im Rahmen des bundesweiten Aktionstages der Kampagne Support Rojava statt, an der sich etwa 60 Menschen beteiligten. In mehreren Städten bundesweit gab es Aktionen, zum Beispiel in Stuttgart, Köln, Nürnberg, und Oberhausen. Bei der Video-Kundgebung wurden mit kurzen Videoclips und Beiträgen die unterschiedlichen Facetten der Solidaritätsarbeit und die Entwicklung in Rojava dargestellt.

Tags: Bewaffneter Kampf, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

23.11.2015 | Internationalismus

Support Rojava – Video-Kundgebung am 5. Dezember

In Rojava findet seit 2012 ein gesellschaftlicher Prozess hin zur Schaffung einer basisdemokratischen, säkularen Gesellschaft statt. Eine zentrale Rolle spielt in Rojava der Kampf der Frauen gegen patriarchale Unterdrückung. Die Volksverteidigungskräfte YPG und die Frauenverteidigungskräfte YPJ verteidigen Rojava vor den Angriffen des Islamischen Staats (IS). In den drei Kantonen Cizîre, Kobanê und Afrin konnte eine Selbstverwaltungsstruktur errichtet und der Terror des IS gebrochen werden, obwohl dieser insbesondere durch die angrenzende Türkei massive Unterstützung erfährt. Mit der Kampagne »Support Rojava« wollen wir die unterschiedlichen Formen der praktischen Solidarität vom Spendensammeln bis hin zur bewaffneten Verteidigung zusammenführen und in der Öffentlichkeit noch weiter bekannt machen. Am 5. Dezember 2015 findet ein bundesweiter Aktionstag für Rojava statt. In Berlin organisieren wir eine Kundgebung, bei der mit kurzen Videoclips und Beiträgen die unterschiedlichen Facetten der Solidaritätsarbeit und die Entwicklung in Rojava dargestellt werden.

Video-Kundgebung | Berlin | 5. Dezember 2015 | 16 Uhr | Heinrichplatz

Tags: Internationalismus, Syrien, Türkei und Kurdistan

27.09.2015 | Internationalismus

Kampagne Support Rojava

In Westkurdistan – Rojava – findet seit 2012 ein Prozess der Umgestaltung hin zu einem alternativen fortschrittlichen Gesellschaftsmodell statt. Der Islamische Staat (IS) konnte aus Rojava zurückgedrängt und weite Gegenden von seiner Kontrolle befreit werden. Im Juni 2015 befreiten Einheiten der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und der Frauenverteidigungseinheiten YPJ sowie »Burkan al-Firat«, ein Bündnis aus YPG und Teilen der FSA, die Stadt Tal Abyad vom IS. Dies war ein strategisch entscheidender Sieg, da die Stadt eine wichtige Nachschubroute für den IS darstellte. Rojava zeigt, dass es Alternativen zu Krieg, Besatzung, Unterdrückung und religiösen Fundamentalismus gibt. International gibt es verschiedene Solidaritäts-Initiativen für Rojava, zum Beispiel das »Internationale Freiheitsbataillon« in dem Kommunist*innen aus mehreren Ländern den Kampf vor Ort unterstützen oder die Hilforganisation Cadus, welche unter anderem eine mobile Klinik in Rojava aufbaut. Die Kampagne »Support Rojava« will über die verschiedenen Aktivitäten Öffentlichkeit schaffen und die Rolle der BRD und ihrer Nato-Verbündeter im Konflikt beleuchten.

 

Tags: Internationalismus, Krieg, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

24.06.2015 | Internationalismus

Perspektive-Tresen: Kurdischer Freiheitskampf

1978 entstand die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Sie nahm den bewaffneten Kampf gegen das türkische Militär auf. Ihr Ziel war zunächst die Gründung eines sozialistischen, kurdischen Nationalstaates. Seit einigen Jahren liegt die Perspektive der PKK im demokratischen Konföderalismus. Der Aufbau von Selbstverwaltungsstrukturen in Rojava ist von diesem Modell inspiriert. Bei der Veranstaltung wird die Entstehung und Entwicklung der PKK sowie ihre heutige Rolle beleuchtet. Außerdem werden das Verhältnis der PKK zur linken Bewegung in der Türkei dargestellt und eine Einschätzung zur Situation der kurdischen Bewegung nach den Parlamentswahlen in der Türkei gegeben. Die linke »Demokratische Partei der Völker« (HDP) – eine Bündnisorganisation aus kurdischen und sozialistischen Organisationen – konnte mit 13 Prozent der Stimmen bei den Wahlen am 7. Juni 2015 in das türkische Parlament einziehen. Zu diesen Fragestellungen wird es einen Vortrag des Historikers und Journalisten Nick Brauns geben. Er ist Co-Autor des Buches »PKK – Perspektiven des Kurdischen Freiheitskampfes: Zwischen Selbstbestimmung, EU und Islam«.

Dienstag | 14. Juli 2015 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Bewaffneter Kampf, Perspektive-Tresen, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

22.06.2015 | Internationalismus

Internationale Solidarität mit Rojava

Kommunist*innen aus mehreren Ländern haben eine internationale Brigade zur Unterstützung Rojavas gebildet. Die Initiative zur Gründung des Freiheitsbataillons ging im Januar 2015 von der Marxistisch-Leninistisch Kommunistischen Partei (MLKP) aus der Türkei aus. Auch aus Stuttgart hat sich ein Genosse dem Internationalen Freiheitsbataillon angeschlossen. Verschiedene Initiativen sammeln Spenden zur Unterstützung von Rojava. Ein Projekt ist die Kampagne »Eine Feuerwehr für Rojava«. Insbesondere Kobanê ist noch heute vom Krieg zu 80 Prozent zerstört. Häuser, Schulen und Krankenhäuser liegen in Trümmern. Zahlreiche Helfer*innen wollen den Wiederaufbau unterstützen. Bis heute verweigert die türkische Regierung einen dauerhaften Zugang nach Kobanê, auch für humanitäre Hilfe. Mit der Befreiung der Stadt Girê Spî (Tal Abyad) durch die kurdischen Verteidigungseinheiten Mitte Juni ist die Umzinglung des Kantons Kobanê durch die Islamisten durchbrochen worden.

Tags: Internationalismus, Rojava, Türkei und Kurdistan

20.12.2014 | Texte & Aufrufe

»Leben ist Widerstand – Widerstand ist Leben«

Von: Perspektive Kommunismus

Waffen für Rojava selbst organisieren!

Seit Wochen blickt die internationale Weltöffentlichkeit auf die syrisch/kurdische Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei. Die kurdischen VerteidigerInnen der YPG (Volksverteidigungseinheiten) und der YPJ (Volksverteidigungseinheiten der Frauen) wehren sich dort gegen eine Übermacht der islamistischen Miliz »Islamischer Staat« (IS), die die Stadt von drei Seiten mit schweren Waffen beschießt.

Tags: Internationalismus, Rojava, Türkei und Kurdistan

20.12.2014 | Internationalismus

Spendet für die Verteidigung von Rojava!

Seit dem 15. September 2014 dauern die Angriffe des Islamischen Staates auf die kurdische Stadt Kobanê im Norden Syriens an. In Folge des Krieges sind große Teile der Stadt und der umgebenden Dörfer zerstört und verwüstet worden. Kobanê ist einer der drei Kantone von Rojava. Dort wird eine demokratische Selbstverwaltung aufgebaut. Es ist ein emazipatorisches Gegenmodell zum Imperialismus und den konservativen feudalen Strukturen im irakischen Teil Kurdistans. Um es zu erhalten benötigen die Selbstverteidigungskräfte der YPG und YPJ internationale Solidarität. Es gibt mehrere Spendenkampagnen, um die Selbstverteidigungskräfte unterstützen.

Tags: Internationalismus, Rojava, Türkei und Kurdistan

02.11.2014 | Texte & Aufrufe

Weltweiter Aktionstag für Kobanê

Von: Revolotionäre Perspektive Berlin

Im Zuge des weltweiten Aktionstages Kobanê gab es am 1. November 2014 in Berlin eine Demonstration. An dieser beteiligten sich etwa 2000 Menschen. Sie verliehen ihrer der Solidarität mit dem Widerstand in Kobanê Ausdruck. Seit dem 15. September 2014 verteidigen die Volksverteidigungseinheiten YPG und die Frauenverteidigugnseinheiten YPJ die Stadt Kobanê gegen die Angriffe des Islamischen Staates (IS).

Tags: Internationalismus, Krieg, Syrien, Türkei und Kurdistan

02.11.2014 | Internationalismus

Weltweiter Aktionstag für Kobanê

In der BRD haben am 1. November 2014 in zahlreichen Städten wie zum Beispiel Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover und Bremen Demonstrationen und Kundgebungen stattgefunden. Viele Tausende Menschen gingen in der Türkei unter anderem in Diyarbakır und Istanbul auf die Straße. Proteste gab es ebenfalls in Zürich, Wien, Den Haag, Manchester und Paris. Auch außerhalb Europas in Honduras, Pakistan, Afghanistan und Australien wurde der Solidarität mit dem Widerstand von Kobanê Ausdruck verliehen. Seit dem 15. September 2014 verteidigen die Volksverteidigungseinheiten YPG und die Frauenverteidigugnseinheiten YPJ die Stadt Kobanê gegen die Angriffe des Islamischen Staates (IS).

Stoppt den IS! Solidarität mit Rojava!

Tags: Internationalismus, Krieg, Rojava, Syrien, Türkei und Kurdistan

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