
Perspektive-Tresen: »Jin, Jiyan, Azadi«
Am 16. September 2022 ist die Kurdin Jina Amini im Krankenhaus an ihren Verletzungen durch die iranische Polizei gestorben. Sie war in Teheran in Gewahrsam genommen worden, weil sie ihren Hidschab nicht so trug wie vorgeschrieben. Der Mord an Jina Amini war ein staatlicher Femizid. Daraufhin brach eine Protestwelle gegen die gesamte Diktatur aus, die sich auf immer mehr Städte ausweitete. Die Parole »Jin, Jiyan, Azadi« (Frau, Leben, Freiheit) aus der kurdischen Befreiungsbewegung ist zur zentralen Parole dieses Aufstandes geworden. In den letzten Jahren gab es viele Streiks und Proteste im Iran gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen, Korruption und politische Repression. Die Gefängnisse sind voll mit Aktivist*innen der Arbeiter*innenbewegung, Frauenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen und kurdischen Aktivist*innen, Hunderte wurden hingerichtet. Aktuell reagiert das islamische Regime wieder mit massiver Repression gegen die Proteste. Tausende werden festgenommen, das Internet wurde eingeschränkt und die Zahl der Todesopfer durch die brutale Niederschlagung der Revolte steigt immer weiter. Wir haben Zeinab Bayazidi eingeladen, um über die aktuelle Situation im Iran zu sprechen. Sie ist Kurdin und saß über vier Jahre im Gefängnis im Iran.
Dienstag | 18. Oktober 2022 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Audio-Aufnahme der Veranstaltung zum Ukraine-Krieg und zu Rheinmetall Entwaffnen
Am 9. August 2022 war René Arnsburg bei unserem Perspektive-Tresen im Bandito Rosso. Er ist Mitherausgeber des Buches: »Kampf um die Ukraine – Marxistische Analysen zu Krieg und Krise in der Ukraine und zur Rolle der Großmächte«. Er hat einen Vortrag gehalten zum Charakter des Ukraine-Krieges, der Rolle Deutschlands bei diesem Krieg und über die Aufgabe von Sozialist*innen in dieser Situation. Außerdem gab es einen Input zur Kampagne Rheinmetall Entwaffnen und zu den kommenden Aktionen in Kassel. Beide Beiträge sind hier als Audio-Aufnahme zu finden.

Perspektive-Tresen: War starts here!
Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine wurden in kürzester Zeit eine enorme Aufrüstung der Bundeswehr, weitere Militarisierung sowie Waffenlieferungen in Kriegsgebiete beschlossen. Die BRD liefert Waffen an die Ukraine wie zum Beispiel Panzerabwehrwaffen, Flugabwehrraketen oder Maschinengewehre. Der Rüstungskonzern Rheinmetall gehört zu den größten Profiteuren des Ukraine-Kriegs. Seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine gibt es bis in die linke Bewegung hinein, Positionen, die sich für Waffenlieferungen an die Ukraine aussprechen. Auch die Frage, ob Sanktionen gegen Russland zu unterstützen sind, ist ein kontroverses Thema. Wir haben René Arnsburg eingeladen, um über diese Fragen zu diskutieren und um zu analysieren, welche Interessen die imperialistischen Mächte Russland und die Nato in der Ukraine verfolgen. Er ist Mitherausgeber des Buches »Kampf um die Ukraine«, welches im April 2022 erschienen ist. Außerdem werden wir Informationen zur Kampagne Rheinmetall Entwaffnen geben und zu den antimilitaristischen Protesten, die vom 30. August bis 4. September in Kassel stattfinden werden.
Dienstag | 9. August 2022 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Audiomitschnitt der Gedenkveranstaltung zu Inge Viett
Am 9. Mai 2022 ist unsere Genossin Inge Viett gestorben. Am 26. Mai gab es eine politische Gedenkveranstaltung, um gemeinsam an Inge zu erinnern. Es haben Genoss*innen und Weggefährt*innen teilgenommen und einige haben auch einen Beitrag gemacht, unter anderem eine Genossin vom Revolutionären Aufbau Schweiz, von Perspektive Kommunismus, von Prisons Dialogue und von der DKP. Außerdem gab es zwischen den Reden schöne Live-Musik. Die Audio-Aufnahme der Veranstaltung haben wir hier veröffentlicht.

Perspektive-Tresen: Große Freiheit, kleine Freiheit
Am 9. Mai 2022 ist unsere Genossin Inge Viett gestorben. Wir zeigen bei unserem Perspektive-Tresen im Juli den Dokumentarfilm »Große Freiheit, kleine Freiheit« von der Schweizer Filmemacherin Kristina Konrad aus dem Jahr 2000. Er handelt von Inge Viett, die in der BRD in der Stadtguerilla aktiv war und von Marìa Barhoum, die in Uruguay gegen die Militärdiktatur kämpfte, bei der Anarchistischen Föderation war, nach Argentinien fliehen musste und später nach Schweden ins Exil ging. Inge Viett war Militante bei der »Bewegung 2. Juni« und bei der RAF. Sie tauchte 1982 in der DDR unter und lebte dort bis zu ihrer Festnahme 1990. Der Film erzählt Momente aus dem Leben der beiden kämpferischen Frauen, die sich 1999 auf Kuba begegnen. Es werden Orte aus ihrem Leben gezeigt und Interviews geführt, in denen ihre Erfahrungen, Motive, und Hoffnungen zum Ausdruck gebracht werden.
Dienstag | 12. Juli 2022 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Unsere Genossin Inge Viett ist gestorben
Unsere Genossin und Freundin Inge Viett ist am 9. Mai 2022 im Alter von 78 Jahren verstorben. Inge, in unseren Kämpfen wirst du leben!
Die Genoss*innen von Perspektive Kommunismus haben einen schönen Text verfasst:
Unsere Genossin Inge Viett ist am 9. Mai 2022 gestorben. Sie war Militante der Bewegung 2. Juni und der RAF. Sie lebte einige Jahre in der DDR und verteidigte diesen sozialistischen Versuch, im vollen Bewusstsein seiner Unzulänglichkeiten gegen die Diffamierungen der Sieger. Sie war ein Mensch der selbst strauchelte, aber nie fiel. Ob als Teil der bewaffneten Organisationen, aus dem Gefängnis oder beim Versuch der Re-Organisation der revolutionären Bewegung. Inge war nie nur Beobachterin, ihre klaren Analysen entstanden in den Kämpfen, deren Teil sie stets war. Mit ihrem klaren politischen Kompass, mit ihrer Fähigkeit den Kern der Dinge zu erkennen und zu benennen und dem Herzblut dass sie immer bereit war zu geben, war sie orientierungsgebend für eine neue Generation von Kommunist:innen. Trotz aller Brüche kämpfte sie ihr Leben lang – als proletarische Frau, als militante Kommunistin. Inge, in unseren Kämpfen lebst du weiter!
»Die Schwachen kämpfen nicht. Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang. Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre. Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang. Diese sind unentbehrlich.« – (B. Brecht). Inge kämpfte ihr Leben lang, Inge war unentbehrlich.
Beiträge von Inge Viett:

Perspektive-Tresen: Krieg der Großmächte? Antikriegspolitik von unten!
Unser »Perspektive-Tresen« ist wieder da! Wir freuen uns auf den neuen Termin und wollen das präsente Thema des seit 2014 andauernden Krieges in der Ukraine aufgreifen. Dafür haben wir Jörg Kronauer eingeladen, um mit ihm über die Hintergründe der Eskalation dieses Konflikts seit dem russischen Einmarsch im Februar zu sprechen. Er ist langjähriger Journalist, Autor verschiedener Fachbücher zu außenpolitischen Themen und Redakteur des Netzwerks german-foreign-policy.com.
Bei unserem ersten Tresen seit 2020 wird er sein neu erschienenes Buch »Der Aufmarsch – Vorgeschichte zum Krieg« vorstellen. Dabei wird er seine Analysen zu den Entwicklungen vor dem russischen Angriff skizzieren und die zentralen geopolitischen Zielstellungen der imperialistischen Mächte im Vorfeld darstellen. Gemeinsam wollen wir die wichtigsten Entwicklungsstränge der bisherigen imperialistischen Konfrontation und wichtige Rückschlüsse daraus herausarbeiten – gerade da eine linke, antimilitaristische und Antikriegs-Politik diese Aspekte in den Kämpfen der nächsten Zeit berücksichtigen sollte.
Mittwoch | 25. Mai 2022 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Heraus zum 1. Mai 2022
Wir rufen am 1. Mai 2022 dazu auf, sich am Klassenkämpferischen Block auf der Gewerkschaftsdemonstration des DGB zu beteiligen. Das Motto des Blockes lautet in diesem Jahr »Die Reichen sollen zahlen! – Gewerkschaften und Lohnabhängige in die Offensive!« Kommt auch am 30. April zur Stadtteildemonstration um 15 Uhr am Leopoldplatz im Wedding. Bei der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration, rufen wir ebenfalls zu einem klassenkämpferischen Block auf.
- Aufruf zum klassenkämpderischen Block
- Aufruf vom R1MB-Bündnis
- Politisches Statement vom R1MB-Bündnis – Yallah Klassenkampf – No war but classwar!
- Video-Dokumentation vom R1MB-Bündnis zum 1. Mai
- 30. April 2022 | 15 Uhr | Leopoldplatz | Demonstration
- 1. Mai 2022 | 10 Uhr | Alexanderplatz | Klassenkämpferischer Block auf der DGB-Demo
- 1. Mai 2022 | 16:30 Uhr | Hertzbergplatz | Klassenkämpferischer Block auf der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration (Start der Demo 18 Uhr)

Demonstration 9.4.2022 – No War but Class War!
Am 9. April 2022 findet eine antimilitaristische Demonstration unter dem Motto »No War but Class War – Weder Russland noch NATO! Schluss mit dem Krieg in der Ukraine! Antimilitarismus statt Aufrüstung!« statt. Mit dem Krieg verfolgt Russland geopolitische Ziele und will sich als Großmacht behaupten. Die Ukraine ist sowohl für Russland als auch für die NATO-Staaten als Einflusssphäre von Interesse. Allen imperialistischen Mächten geht es nur darum, in der Konkurrenz zu bestehen und ihren Herrschaftsbereich zu festigen oder auszubauen. Die Antwort auf den Krieg kann daher auch nicht der Ruf nach der NATO oder noch mehr Aufrüstung sein. Wir fordern das sofortige Niederlegen der Waffen, den Abzug aller Truppen und die Abrüstung aller Großmächte. Gemeinsam mit vielen linken Gruppen rufen wir zur Teilnahme an der Demo auf. Lasst uns am 9. April gemeinsam antimilitaristische Positionen auf die Straße tragen. Stoppt das Sterben der Menschen in allen Kriegen! Der Hauptfeind steht im eigenen Land!
9. April 2022 | U Unter den Linden | Demonstration | 14 Uhr

Heraus zum 8. März 2022 – Patriarchat zerschlagen!
Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag. Es ist der Tag, an dem Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und trans und Agender Personen gemeinsam auf die Straße gehen gegen das Patriarchat. Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt betrifft FLINTA überall und jeden Tag. Feminizide, schlechtere Bezahlung, fehlende körperliche Selbstbestimmung durch den Paragrafen 218, die Belastung durch die viel stärkere Übernahme von Care-Arbeit sind alles Ausdruck einer patriarchal strukturierten Gesellschaft. Die Alliance of internationalist feminists ruft auf zur FLINTA-Demonstration unter dem Motto »We break your borders – we smash your facism«. Das Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite, Care Revolution Berlin und andere organisieren eine Kundgebung, um die fehlende finanzielle und politische Wertschätzung von Sorgearbeitenden im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen zu thematisieren.
- Kundgebung um 11 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz (all gender welcome) An Care denken – Kämpfe vereinen – Überlastung beenden!
- Internationalistische 8.-März -Demo (ohne Cis-Männer!) um 15 Uhr Leopoldplatz

Gegen ihre Kriege! Auf die Straße gegen Aufrüstung und alle Kriegstreiber!
Mit einem Angriff Russlands hat für die Bevölkerung der Ukraine eine neue Phase von Leid und Not begonnen. Diesem Krieg ging eine jahrelange Eskalation durch die NATO Osterweiterung, Russlands imperialistische Ambitionen und einen vom Westen angeheizten Bürgerkrieg voraus. Dieser Krieg nützt weder den arbeitenden Menschen in Russland, noch denen irgendwo sonst. Er ist im Interesse der Rüstungsfirmen und der Konzerne, die von den Sanktionen und der Neuordnung der Handelswege profitieren, und zwar nicht nur in Russland, sondern auch hier, in den NATO-Staaten!
- Sofortiger Stopp der russischen Angriffe!
- Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen
- Abzug der Truppen aller Großmächte
- Ende der NATO – Geld für Menschen in Not, statt für Rüstung
Kommt mit uns auf die Straße und demonstriert für den Frieden!
- Kundgebung: Mittwoch, 02.03. um 18:30 Uhr auf dem Nettelbeckplatz
- Demonstration: Samstag, 05.03. um 17 Uhr am Leopoldplatz

LL-Demo 2022: Kommt zum antifaschistisch-internationalistischen Block
Am 15. Januar 1919 wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechten Freikorps ermordet. Die Täter wurden nie zur Rechenschaft gezogen und der Mord fand mit Rückendeckung durch den SPD-Politiker Gustav Noske statt. Am 9. Januar 2022 wird es bei der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wieder einen antifaschistisch-internationalistischen Block geben. Themen beim Block sind klassenkämpferische Streiks und Kampagnen, der Kampf gegen staatliche Repressionen gegen Linke und Marginalisierte und die Formulierung schlagkräftiger und konsequenter Antworten auf die sich derzeit besonders in der Pandemie zeigenden großen Krise der kapitalistischen Staaten. Ein weiteres Thema ist der Kampf gegen imperialistische Kriege, Militarisierung und Rüstung.
Fight and Remember: Dekolonisierung, Entmilitarisierung, Streik – für eine kämpferische Antwort auf jede Krise!
Antifaschistisch-Internationalistischer Block auf der LL-Demo 2022 Sonntag, 09.01.2022 | 10 Uhr | U Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Solidemo: Freispruch im RAZ-, RL-, radikal-Verfahren!
Solidarität mit Cem! Freispruch im RAZ-, RL-, radikal-Verfahren! Das Urteil wird am 1. Dezember verkündet, vorab gehen wir auf die Straße gegen Repression und Klassenjustiz. Kommt zur Demo am Sonntag, dem 28. November um 14 Uhr U Turmstraße und am Mittwoch, dem 1. Dezember zur Urteilsverkündung!
- Solidemo für Cem
So. | 28.11. | 14 Uhr | U Turmstraße - Kundgebung zur Urteilsverkündung
Mi. | 01.12. | 9 Uhr | Landgericht Berlin | Wilsnacker Str. 4

Solidarität mit der afghanischen Bevölkerung! Gegen Kriegseinsätze, Waffenexporte und Abschiebungen!
Die Bundeswehr war 20 Jahre in Afghanistan an Besatzung und Krieg beteiligt und in Kriegsverbrechen involviert. Soldat*innen der Bundewehr sollten ursprünglich am 31. August mit einem Großen Zapfenstreich in Berlin geehrt werden. Dieses Ereignis wurde aufgrund der aktuellen Lage in Afghanistan auf unbestimmte Zeit verschoben. Falls das ekelhafte Militärspektakel noch nachgeholt werden sollte, rufen wir auf dagegen auf die Straße zu gehen in Solidarität mit allen unterdrückten Menschen weltweit und gegen die Verantwortlichen und Profiteure von Krieg, Besatzung und Unterdrückung. Wir beteiligen uns an der Mobilisierung und haben einen kurzen Text zur Kriegspolitik der Nato in Afghanistan geschrieben.
- Beitrag zu Afghanistan
- Infos zur Mobilisierung gegen den Großen Zapfenstreich bei twitter: @BrandstifterBRD

Heraus zum 1. Mai 2021!
Da der DGB am 1. Mai 2021 in Berlin keine Demo macht, organisiert der Klassenkämpferische Block zusammen mit anderen Initiativen eine eigene Demonstration. Ein Verzicht auf öffentlichen Protest auf der Straße ist für uns angesichts der Notwendigkeit gerade in der Krise klassenkämpferisch gegen die Angriffe von Staat und Kapital aktiv zu sein, keine Option. In der aktuellen Situation der Corona-Krise wird besonders deutlich, dass die Profite der Konzerne im Kapitalismus an erster Stelle stehen. Das zeigt sich sowohl im Umgang mit der Pandemie, beim kaputtgesparten Gesundheitssystem, als auch bei der Verteilung von Impfstoffen. Gegen die herrschenden Zustände können wir nur gemeinsam und organisiert etwas ausrichten. Rund um den 1. Mai gibt es in Berlin Demonstration gegen den Kapitalismus, gegen Rassismus und Patriarchat. Bei der Revolutionären 1.-Mai-Demo wird der Frontblock in diesem Jahr von einem migrantisch-internationalistischen Bündnis gemacht.
Wir nehmen das Pandemiegeschehen ernst, deshalb denkt daran, während den gesamten Aktionen eine medizinische Maske zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten!
- 30. April | 17 Uhr | Leopoldplatz | Demo »Von der Krise zur Enteignung!«
- 30. April | 20 Uhr | Spreewaldplatz | FLINT-Demo »Take back the night«
- 1. Mai | 11 Uhr | Hackescher Markt | Klassenkämpferische Demonstration
- 1. Mai | 17 Uhr | Hermannplatz | Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration

Heraus zum 8. März 2021 – Smash the patriarchy!
Von struktureller Diskriminierung und Ausgrenzung sind Frauen, Lesben, inter, nicht-binär und trans Personen überall im Alltag betroffen. Die Ursache von all diesen Formen von Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung sind die patriarchalen Verhältnisse. FLINTA* verdienen in Deutschland im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. FLINTA* übernehmen, unbezahlt oder schlecht bezahlt, nach wie vor den größten Teil der Erziehungs-, Haushalts- und Pflegearbeit. Das Selbstbestimmungsrecht von FLINTA* über ihren Körper wird durch die Paragrafen 218 und 219a weiterhin eingeschränkt. Täglich versucht ein Mann in Deutschland, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten und jeden dritten Tag findet ein Feminizid statt. Alle FLINTA* kommt zur Demo um 14 Uhr, Unter den Linden 78, EU-Kommission und vorher zur Kundgebung am Invalidenpark, um insbesondere gegen die prekären Bedingungen im Pflege- und Gesundheitssektor zu protestieren. Für einen antirassistischen & klassenkämpferischen Feminismus!
- 08.03. | 11 Uhr | Invalidenpark | Kundgebung (all gender welcome) Infos
- 08.03. | 14 Uhr | Pariser Platz | Demonstration (ohne Cis-Männer) Infos

Heraus zum 15. und 18. März 2021!
Anlässlich des 15. März, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt und dem 18. März, dem internationalen Tag der politischen Gefangenen ruft die Kampagne Gemeinschaftlicher Widerstand dazu auf, an Aktionen teilzunehmen oder auch selbst aktiv zu werden. Im Rahmen dieser beiden Daten soll die Kriminalisierung von linken und emanzipatorischen Bewegungen, das Knastsystem und der institutionalisierte Rassismus in Polizei und Justiz thematisiert werden. Kommt zur Demo gegen Repression, Polizeigewalt und Knast in Berlin!
Demo * Berlin * 19.03.2021 * 17:30 Uhr * U Turmstraße

Bundesweite Soli-Demo am 5. Dezember in Hamburg!
Am Samstag, den 5. Dezember werden wir im Zuge des beginnenden Rondenbarg-Prozesses ergänzend zum Aktionstag am 28. November eine bundesweite Soli-Demo in Hamburg auf die Beine stellen. Es geht um ein klares Zeichen gegen Vereinzelung und Passivität für eine praktische und kollektive Solidarität – das muss heißen nicht nur über Stadtgrenzen hinweg zusammenzustehen, sondern auch in gemeinsamer Aktion auf der Straße! Es ist höchste Zeit!
Samstag | 5. Dezember 2020 | 16 Uhr | Hauptbahnhof | Hamburg

Demonstration gegen Repression am 28. November
Im Zuge des dezentralen Aktionstages der Kampagne »Gemeinschaftlicher Widerstand« zum Auftakt der Massenprozesse zu den G20-Protesten am Rondenbarg wird es am 28. November 2020 eine Demonstration gegen Repression in Berlin geben.
Samstag | 28. November 2020 | 15 Uhr | Spreewaldplatz | Berlin

Bericht mit Fotos von der Soli-Kundgebung am 5. September 2020
Am 5. September 2020 beteiligten sich etwa 100 Menschen an der Kundgebung unter dem Motto »Unsere Solidarität gegen ihre Repression«. Anlass waren die 28 Hausdurchsuchungen gegen Linke in Hamburg am 31. August 2020. Den 22 Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder der linken Gruppe Roter Aufbau Hamburg zu sein und eine kriminelle Vereinigung nach Paragraf 129 gebildet zu haben. Die Kriminalisierung einer ganzen Gruppe stellt eine neue Qualität der Repression gegen die bundesdeutsche Linke dar.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression
Am 31. August 2020 gab es in Hamburg und anderen Orten 28 Hausdurchsuchungen gegen linke Aktivist*innen. Den 22 Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder der linken Gruppe Roter Aufbau Hamburg zu sein und eine kriminelle Vereinigung nach Paragraf 129 gebildet zu haben. Diese Razzien stellen einen der größten Angriffe der letzten Jahre auf organisierte linke Strukturen dar. Die Kriminalisierung einer ganzen Gruppe, ist eine neue Qualität der Repression gegen die bundesdeutsche Linke. Unter dem Motto »Unsere Solidarität gegen ihre Repression« findet am Samstag, dem 5. September um 16 Uhr eine Kundgebung auf dem Heinrichplatz statt.
Kundgebung | Samstag | 05.09.2020 | 16 Uhr | Heinrichplatz | Berlin

Gemeinschaftlicher Widerstand gegen Repression, Polizeigewalt und Rassismus
Am Samstag, dem 25. Juli 2020 organisiert die Kampagne »Gemeinschaftlicher Widerstand« eine Kundgebung um 13 Uhr am Hermannplatz unter dem Motto »Gemeinschaftlicher Widerstand gegen Repression, Polizeigewalt und Rassismus«. In vielen Bereichen sind wir immer wieder mit staatlicher Gewalt konfrontiert. Sei es bei Demonstrationen, bei Blockaden von Naziaufmärschen, bei Besetzungen oder Kontrollen und Schikanen im öffentlichen Raum. Wir wollen uns gemeinsam gegen die Repression stellen, uns vernetzen, gegenseitig unterstützen und bestärken.
Kommt am 25. Juli um 13 Uhr zur Kundgebung am Hermannplatz!
Solidarität ist unsere Waffe!

Heraus zum 1. Mai 2020
Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Aktionen in diesem Jahr zum 1. Mai etwas anders als sonst. Dieses Jahr findet die DGB-Demonstration wegen Corona nicht statt. Auch den klassenkämpferischen Block wird es leider nicht geben. Trotzdem gibt es genügend Gründe am 1. Mai aktiv zu werden. Wir schließen uns dem Aufruf des revolutionären 1.-Mai-Bündnis zu dezentralen Aktionen an. Außerdem gibt es am Abend eine gemeinschaftliche Aktivität ab 18 Uhr in Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht organisiert des Weiteren eine Kundgebung von 13 bis 14 Uhr am Urbanhafen in der Nähe des Vivantes Krankenhaus in Kreuzberg. Macht mit und überlegt euch eigene Aktionen!

8. März 2020 – Smash the Patriarchy!
Am 8. März findet in Berlin die Demonstration vom Bündnis internationalistischer Feministinnen* unter dem Motto »It is not a party – It is a fight« statt. Eingeladen sind alle Frauen*, Lesben, Trans* und Inter Personen. Am 8. März gehen wir auf die Straße gegen geschlechtshierarchische Arbeitsteilung, sexualisierte Gewalt gegen Frauen* und gegen die männliche Dominanz in allen gesellschaftlichen Bereichen. Das Frauen*kampftag-Bündnis organisiert eine All-Gender Demo um 14 Uhr ab Leoppoldplatz im Wedding und endet am Alexanderplatz. Bei der Demo vom Bündnis internationalistischer Feministinnen* wird es auch die Performance »Un violador en tu camino« geben.
- 8. März | Demo ohne Cis-Männer | S+U Warschauer Straße | 15 Uhr
- 8. März | Demo All gender | Leopoldplatz | 14 Uhr

Perspektive-Tresen: »Brot, Frieden, Freiheit«
In den letzten Jahren gab es viele Streiks und Proteste im Iran gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen, Korruption und politische Repression. Die Gefängnisse sind voll mit Aktivist*innen der Arbeiter*innenbewegung, Frauenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen und kurdischen Aktivist*innen, Hunderte wurden hingerichtet. »Brot, Frieden und Freiheit« und »Nieder mit der Diktatur« sind die Parolen der Demonstrierenden. Seit über 40 Jahren besteht die Islamische Republik. 1979 wurde im Iran der Schah gestürzt. Die Revolution wurde von linken, säkularen und islamischen Strömungen getragen. Im Laufe des Jahres 1979 festigten die islamistischen Kräfte um Chomeini ihre Macht. Die Opposition wurde brutal unterdrückt, unabhängige Gewerkschaften, linke Organisationen, Parteien und Presse wurden verboten, die Scharia wurde eingeführt, Frauen* wurden gezwungen ein Kopftuch zu tragen. Linke Iraner*innen betonen, dass eine sozialistische Alternative sich weder auf die Seite der iranischen Regierung noch auf die von imperialistischen Interventionen stellen darf.
Wir haben Vertreterinnen von Prison‘s Dialogue (dialogt.de) eingeladen, um die historische Entwicklung seit 1979 zu beleuchten und die aktuelle Situation im Iran zu analysieren.
Dienstag | 31. März 2020 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a
(wird nachgeholt)